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    Startseite » Besenreiser entfernen: Ursachen, Symptome und Behandlung

    Besenreiser entfernen: Ursachen, Symptome und Behandlung

    WIENCHECK RedaktionBy WIENCHECK Redaktion3. Februar 2026Keine Kommentare9 Mins Read
    Besenreiser entfernen

    Besenreiser entfernen gehört zu den häufigsten Anliegen bei sichtbaren Veränderungen der Haut an den Beinen. Die feinen, rötlich bis bläulichen Gefäßzeichnungen gelten medizinisch meist als harmlos, werden jedoch oft als ästhetisch störend empfunden.

    Besenreiser sind weit verbreitet und betreffen Frauen deutlich häufiger als Männer. Trotz ihrer auffälligen Erscheinung handelt es sich in den meisten Fällen nicht um eine eigenständige Erkrankung, sondern um eine Form oberflächlicher Venenerweiterungen. Sie entstehen vor allem an Oberschenkeln, Waden oder im Bereich der Kniekehlen und können einzeln oder netzartig auftreten.

    Viele Betroffene fragen sich, ob Besenreiser lediglich ein kosmetisches Problem darstellen oder ein Hinweis auf eine tieferliegende Venenschwäche sein können. Diese Unsicherheit führt häufig dazu, dass das Thema lange aufgeschoben wird. Eine sachliche Einordnung hilft, Risiken realistisch zu bewerten und geeignete Maßnahmen abzuleiten.

    Der folgende Beitrag erläutert, wie Besenreiser entstehen, welche Symptome auftreten können und welche modernen Möglichkeiten es gibt, Besenreiser entfernen zu lassen. Der Fokus liegt auf medizinisch anerkannten Verfahren sowie auf begleitenden Maßnahmen zur Vorbeugung.

    Was sind Besenreiser

    Besenreiser sind erweiterte, oberflächliche Blutgefäße mit einem Durchmesser von meist unter einem Millimeter. Sie verlaufen direkt unter der Haut und erscheinen daher deutlich sichtbar. Charakteristisch ist ihre verzweigte Form, die an feine Äste oder ein Spinnennetz erinnert.

    Medizinisch werden Besenreiser den sogenannten intrakutanen Varizen zugeordnet. Sie unterscheiden sich von Krampfadern dadurch, dass sie nicht tastbar sind und keine tiefen Venen betreffen. Dennoch können sie in Zusammenhang mit einer allgemeinen Venenschwäche stehen.

    In der Regel verursachen Besenreiser keine ernsthaften gesundheitlichen Probleme. Ihre Bedeutung liegt vor allem im ästhetischen Bereich. Dennoch sollte bei ausgeprägtem Befund geprüft werden, ob funktionelle Störungen des Venensystems vorliegen.

    Wie unterscheiden sich Besenreiser von Krampfadern

    Der wichtigste Unterschied liegt in der Tiefe und Größe der betroffenen Gefäße. Krampfadern betreffen größere, tieferliegende Venen und sind häufig geschlängelt sowie tastbar. Besenreiser hingegen liegen oberflächlich und bleiben flach.

    Während Krampfadern mit Symptomen wie Schweregefühl, Schwellungen oder Schmerzen einhergehen können, bleiben Besenreiser meist symptomlos. Dennoch können beide Erscheinungsformen gleichzeitig auftreten, was eine differenzierte Betrachtung erforderlich macht.

    Ursachen für die Entstehung von Besenreisern

    Die Entstehung von Besenreisern ist multifaktoriell. In vielen Fällen wirken mehrere Einflüsse zusammen, die die Gefäßwände schwächen oder den venösen Rückfluss beeinträchtigen. Ein einzelner Auslöser lässt sich oft nicht eindeutig benennen.

    Zu den wichtigsten Faktoren zählen genetische Veranlagung, hormonelle Veränderungen und Lebensstilfaktoren. Auch äußere Einflüsse wie Hitze oder langes Stehen können die Ausbildung begünstigen.

    Ein Verständnis der Ursachen ist entscheidend, um geeignete Behandlungs- und Vorbeugestrategien zu wählen. Nicht jede Ursache lässt sich beeinflussen, einige Risikofaktoren jedoch schon.

    Welche Rolle spielt die Veranlagung

    Eine familiäre Häufung von Besenreisern ist gut dokumentiert. Sind Eltern oder nahe Verwandte betroffen, steigt die Wahrscheinlichkeit deutlich, selbst Veränderungen der oberflächlichen Venen zu entwickeln.

    Die genetische Veranlagung betrifft vor allem die Stabilität der Gefäßwände und die Funktion der Venenklappen. Diese Faktoren lassen sich nicht verändern, erklären jedoch, warum Besenreiser oft schon in jüngeren Jahren auftreten.

    Welchen Einfluss haben Hormone

    Hormonelle Schwankungen gelten als einer der zentralen Auslöser. Östrogene beeinflussen die Elastizität der Gefäßwände und können deren Erweiterung fördern. Deshalb treten Besenreiser bei Frauen häufiger auf.

    Typische Phasen hormoneller Veränderungen sind Pubertät, Schwangerschaft und Wechseljahre. Auch die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel kann eine Rolle spielen, ohne zwangsläufig die alleinige Ursache zu sein.

    Welche Lebensstilfaktoren begünstigen Besenreiser

    Langes Sitzen oder Stehen belastet das Venensystem dauerhaft. Der Blutfluss aus den Beinen zum Herzen wird erschwert, wodurch sich der Druck in den oberflächlichen Gefäßen erhöht.

    Bewegungsmangel, Übergewicht und häufige Hitzeeinwirkung, etwa durch Sauna oder Sonnenbäder, können diesen Effekt verstärken. Diese Faktoren gelten als beeinflussbar und sind daher relevant für die Prävention.

    Typische Symptome und Begleiterscheinungen

    Besenreiser verursachen in den meisten Fällen keine Schmerzen. Viele Betroffene berichten jedoch über ein Spannungsgefühl oder leichte Schwere in den Beinen, insbesondere nach langem Stehen.

    Ob diese Empfindungen direkt auf Besenreiser zurückzuführen sind, ist nicht immer eindeutig. Häufig bestehen parallel funktionelle Veränderungen im Venensystem, die ähnliche Symptome hervorrufen.

    Optisch fallen Besenreiser durch ihre rötliche, violette oder bläuliche Färbung auf. Die Ausprägung kann von wenigen feinen Linien bis zu großflächigen Gefäßnetzen reichen.

    Wann sollten Besenreiser medizinisch abgeklärt werden

    Eine ärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn Besenreiser plötzlich stark zunehmen oder mit Beschwerden wie Schmerzen, Schwellungen oder Hautveränderungen einhergehen.

    Auch bei familiärer Vorbelastung oder bekannten Venenerkrankungen kann eine Untersuchung helfen, tieferliegende Ursachen auszuschließen. Moderne Diagnostik erlaubt eine differenzierte Beurteilung der Venenfunktion.

    Diagnostik bei sichtbaren Besenreisern

    Die Diagnose beginnt in der Regel mit einer klinischen Untersuchung. Dabei werden Ausprägung, Verteilung und Farbe der Besenreiser beurteilt. Auch die Krankengeschichte liefert wichtige Hinweise.

    Bei Bedarf kommen bildgebende Verfahren zum Einsatz. Ziel ist es, abzuklären, ob neben den sichtbaren Veränderungen auch tiefere Venen betroffen sind.

    Eine sorgfältige Diagnostik bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung und hilft, unrealistische Erwartungen zu vermeiden.

    Welche Untersuchungen sind üblich

    Häufig wird eine Ultraschalluntersuchung der Beinvenen durchgeführt. Sie ermöglicht es, den Blutfluss darzustellen und Funktionsstörungen der Venenklappen zu erkennen.

    Diese Untersuchung ist schmerzfrei und liefert wichtige Informationen darüber, ob das Besenreiser entfernen rein kosmetisch erfolgen kann oder ob begleitende Maßnahmen sinnvoll sind.

    Methoden zum Besenreiser entfernen

    Es stehen verschiedene medizinische Verfahren zur Verfügung, um Besenreiser entfernen zu lassen. Die Wahl der Methode hängt von Größe, Lage und Ausprägung der Gefäße ab.

    Ziel aller Verfahren ist es, die betroffenen Gefäße dauerhaft zu verschließen oder zu veröden. Der Körper baut sie anschließend schrittweise ab.

    Eine individuelle Beratung ist entscheidend, um das passende Verfahren auszuwählen und mögliche Nebenwirkungen realistisch einzuschätzen.

    Wie funktioniert die Verödungstherapie

    Die Sklerotherapie gilt als etabliertes Standardverfahren. Dabei wird eine spezielle Lösung in das betroffene Gefäß injiziert, die eine gezielte Reaktion der Gefäßwand auslöst.

    In der Folge verschließt sich das Gefäß und wird vom Körper abgebaut. Die Methode eignet sich besonders für kleinere Besenreiser und kann ambulant durchgeführt werden.

    Welche Rolle spielt die Lasertherapie

    Die Laserbehandlung nutzt gebündeltes Licht, um die Gefäße von außen zu erhitzen und zu verschließen. Sie kommt häufig bei sehr feinen oder schwer zugänglichen Besenreisern zum Einsatz.

    Die Behandlung erfolgt ohne Einstiche, kann jedoch ein Wärmegefühl verursachen. Mehrere Sitzungen sind oft erforderlich, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen.

    Gibt es weitere technische Verfahren

    Neben klassischen Lasern existieren lichtbasierte Systeme, die auf ähnlichen physikalischen Prinzipien beruhen. Sie werden je nach Hauttyp und Gefäßstruktur eingesetzt.

    Welche Methode geeignet ist, sollte stets individuell entschieden werden. Kombinationen verschiedener Verfahren sind in der Praxis nicht ungewöhnlich.

    Nachsorge und Heilungsverlauf

    Nach dem Besenreiser entfernen benötigt das behandelte Gewebe Zeit zur Regeneration. In den ersten Tagen können Rötungen oder leichte Verfärbungen auftreten.

    Diese Reaktionen gelten als normal und bilden sich in der Regel von selbst zurück. Das endgültige Ergebnis ist oft erst nach mehreren Wochen sichtbar.

    Eine konsequente Nachsorge unterstützt den Heilungsprozess und kann das Risiko neuer Besenreiser reduzieren.

    Welche Maßnahmen unterstützen die Regeneration

    Moderate Bewegung fördert den venösen Rückfluss und unterstützt den Abbau der behandelten Gefäße. Intensive Belastungen sollten zunächst vermieden werden.

    Auch der Schutz vor starker Sonneneinstrahlung ist wichtig, um Pigmentveränderungen der Haut vorzubeugen.

    Vorbeugung und langfristige Strategien

    Auch nach erfolgreicher Behandlung können neue Besenreiser entstehen. Eine gezielte Vorbeugung gewinnt daher an Bedeutung.

    Obwohl sich nicht alle Risikofaktoren beeinflussen lassen, tragen bestimmte Verhaltensweisen zur Entlastung des Venensystems bei.

    Langfristige Strategien zielen darauf ab, den Blutfluss zu unterstützen und die Gefäßgesundheit zu erhalten.

    Welche Rolle spielt Bewegung im Alltag

    Regelmäßige Bewegung aktiviert die Muskelpumpe der Beine. Dadurch wird der Rücktransport des Blutes verbessert und der Druck in den Venen reduziert.

    Bereits kurze Bewegungseinheiten im Alltag können einen spürbaren Effekt haben und gelten als einfache Präventionsmaßnahme.

    Kernfakten im Überblick

    Aspekt Wesentliches
    Definition Besenreiser sind oberflächliche, feine Venenerweiterungen ohne Krankheitswert.
    Häufigkeit Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer.
    Ursachen Genetik, Hormone und Lebensstil wirken meist gemeinsam.
    Behandlung Verödung und Lasertherapie gelten als etablierte Verfahren.
    Prävention Bewegung und Entlastung der Venen unterstützen langfristig.

    Fazit

    Besenreiser entfernen ist aus medizinischer Sicht meist kein zwingender Schritt, stellt für viele Betroffene jedoch eine relevante Verbesserung der Lebensqualität dar. Die sichtbaren Gefäßveränderungen sind in der Regel harmlos, sollten aber im Gesamtkontext der Venengesundheit betrachtet werden.

    Moderne Verfahren ermöglichen heute eine gezielte und schonende Behandlung. Voraussetzung für ein zufriedenstellendes Ergebnis ist eine fundierte Diagnostik und realistische Erwartungshaltung. Nicht jede Methode eignet sich für jede Ausprägung.

    Langfristig bleibt die Kombination aus individueller Behandlung und vorbeugenden Maßnahmen entscheidend. Wer Risikofaktoren kennt und den Alltag venenfreundlich gestaltet, kann das Auftreten neuer Besenreiser deutlich reduzieren.

    Häufig gestellte Fragen zum Thema „Besenreiser entfernen“

    Warum kommen Besenreiser nach der Behandlung manchmal wieder

    Auch nach einer erfolgreichen Behandlung können neue Besenreiser entstehen, da die zugrunde liegende Veranlagung bestehen bleibt. Die behandelten Gefäße bilden sich in der Regel nicht erneut aus, jedoch können benachbarte Venen betroffen sein. Hormonelle Einflüsse, Lebensstilfaktoren oder natürliche Alterungsprozesse wirken weiterhin auf das Venensystem ein. Eine Behandlung beseitigt daher sichtbare Veränderungen, ersetzt jedoch keine langfristige Prävention. Regelmäßige Bewegung und venenschonendes Verhalten gewinnen deshalb an Bedeutung.

    Ist Besenreiser entfernen für jeden Hauttyp geeignet

    Grundsätzlich lassen sich Besenreiser bei allen Hauttypen behandeln, allerdings variiert die Wahl der Methode. Dunklere Hauttypen reagieren empfindlicher auf lichtbasierte Verfahren, was das Risiko von Pigmentveränderungen erhöhen kann. In solchen Fällen wird die Vorgehensweise angepasst oder eine alternative Methode gewählt. Eine individuelle Einschätzung vor der Behandlung ist daher unerlässlich, um Sicherheit und Wirksamkeit zu gewährleisten.

    Wie lange hält das Ergebnis nach dem Besenreiser entfernen an

    Das Behandlungsergebnis kann mehrere Jahre sichtbar bleiben, da die verödeten oder verschlossenen Gefäße dauerhaft abgebaut werden. Dennoch ist das Venensystem dynamisch, sodass im Laufe der Zeit neue Veränderungen auftreten können. Die Haltbarkeit des Ergebnisses hängt von individuellen Faktoren wie Veranlagung, hormoneller Situation und Lebensstil ab. Eine regelmäßige Kontrolle kann helfen, frühzeitig zu reagieren.

    Können Besenreiser auch an anderen Körperstellen auftreten

    Besenreiser treten überwiegend an den Beinen auf, da dort der venöse Druck am höchsten ist. In seltenen Fällen können ähnliche Gefäßveränderungen auch im Gesicht oder am Oberkörper sichtbar werden. Diese unterscheiden sich jedoch häufig in Ursache und Struktur. Die Behandlungsansätze orientieren sich an der jeweiligen Region und erfordern eine angepasste Technik.

    Welche typischen Fehler werden vor einer Behandlung gemacht

    Ein häufiger Fehler besteht darin, auf eine fachliche Abklärung zu verzichten und Besenreiser ausschließlich als kosmetisches Problem zu betrachten. Dadurch können begleitende Venenerkrankungen übersehen werden. Auch unrealistische Erwartungen an das Ergebnis führen zu Enttäuschungen. Eine sorgfältige Beratung und realistische Zielsetzung sind daher entscheidend für eine zufriedenstellende Behandlung.

    Behandlung Schönheit
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