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    Startseite » Welche Sehenswürdigkeit in Salzburg lohnt sich? 10 Vorschläge

    Welche Sehenswürdigkeit in Salzburg lohnt sich? 10 Vorschläge

    WIENCHECK RedaktionBy WIENCHECK Redaktion5. April 2026Keine Kommentare15 Lesezeit
    Salzburg im goldenen Abendlicht

    Salzburg zählt zu den kulturell reichsten Städten Österreichs. Wer eine Sehenswürdigkeit in Salzburg sucht, steht vor der Qual der Wahl zwischen Festungen, Barockgärten, Mozart-Museen und jahrhundertealten Plätzen.

    Die Altstadt von Salzburg trägt seit 1997 den Status eines UNESCO-Weltkulturerbes. Das ist kein leerer Titel: Die Stadt vereint auf engem Raum mittelalterliche Baukunst, barocke Prachtentfaltung und eine lebendige Musikkultur, die weltweit ihresgleichen sucht. Wer durch die engen Gassen der Getreidegasse läuft, spürt, dass hier Jahrhunderte aufeinandergestapelt liegen.

    Für österreichische Besucher, die bereits Wien kennen, bietet Salzburg eine völlig andere Dimension des Städtereisens. Die Altstadt lässt sich zu großen Teilen zu Fuß erkunden. Fast alle bedeutenden Sehenswürdigkeiten liegen in unmittelbarer Nähe zueinander, was den Besuch angenehm verdichtet, ohne hetzen zu müssen. Dieser Beitrag stellt zehn Ziele vor, die einen Aufenthalt in der Mozartstadt wirklich prägen.

    Festung Hohensalzburg: Das Wahrzeichen über der Stadt

    Hoch über den Dächern der Altstadt, auf dem Festungsberg, thront die Festung Hohensalzburg. Sie gilt als eine der größten vollständig erhaltenen Burganlagen in Mitteleuropa und blickt auf eine Geschichte zurück, die im Jahr 1077 beginnt. Damals ließ Erzbischof Gebhard von Helfenstein den ersten Baukern errichten, später wurde die Anlage von seinen Nachfolgern kontinuierlich ausgebaut und verstärkt.

    Was die Festung von anderen Burgen unterscheidet, ist ihre außergewöhnliche Unversehrtheit. Sie wurde in all den Jahrhunderten nie ernsthaft eingenommen oder zerstört. Wer das Innere betritt, findet gut erhaltene Fürstenzimmer, ein Festungsmuseum sowie ein Marionetten-Depot, das zum gleichnamigen Museum gehört. Vom Wehrgang aus eröffnet sich ein Rundumblick über die Salzburger Altstadt, die Salzach und die umliegenden Berge, der bei klarer Sicht weit ins Salzkammergut reicht.

    Die Anreise zur Festung gelingt bequem mit der Festungsbahn, die von der Festungsgasse aus fährt. Wer zu Fuß gehen möchte, benötigt vom Stadtinneren aus rund 15 bis 20 Minuten. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch an Sonntagen: Dann spielen die Turmbläser vom Trompeterturm aus barocke Fanfaren, eine Tradition mit langer Salzburger Geschichte.

    Salzburger Dom: Barockarchitektur im Herz der Altstadt

    Der Salzburger Dom prägt das Stadtbild seit dem 17. Jahrhundert. Er wurde zwischen 1614 und 1628 nach Plänen des Baumeisters Santino Solari errichtet und gilt als einer der bedeutendsten Barockbauten im deutschsprachigen Raum. Mit seiner weißen Doppelturmfassade und der imposanten Kuppel setzt er am Domplatz einen Akzent, der sich in das Gedächtnis einbrennt.

    Im Inneren fällt sofort die Helligkeit auf, die für diese Architekturepoche ungewöhnlich wirkt. Die Krypta birgt die Grabstätten mehrerer Salzburger Erzbischöfe, darunter auch jene, die die Stadtgeschichte maßgeblich geprägt haben. Wer genau hinschaut, entdeckt im Marmorboden des Doms noch heute Kritzeleien aus dem 17. Jahrhundert, die Soldaten hinterlassen haben, die den Dom zeitweilig als Quartier nutzten. Diese kleinen Details machen den Dom zu mehr als nur einem architektonischen Schaustück.

    Am Domplatz verbindet der Dom das DomQuartier, einen zusammenhängenden Kulturkomplex, der die Alte Residenz, das Dom-Museum und Teile des Stifts St. Peter umfasst. Ein Besuch des DomQuartiers lohnt sich, weil er den historischen Zusammenhang zwischen kirchlicher Macht, Kunstproduktion und Stadtentwicklung greifbar macht.

    Was macht den Salzburger Dom so besonders?

    Der Dom war Taufkirche von Wolfgang Amadeus Mozart, was ihm eine zusätzliche kulturhistorische Bedeutung verleiht. Das originale Taufbecken, an dem Mozart im Januar 1756 getauft wurde, ist noch heute zu besichtigen. Für Musikliebhaber ist dieser Ort damit gleichzeitig eine Art Ursprungspunkt der musikalischen Geschichte Salzburgs.

    Schloss Mirabell und Mirabellgarten: Barock zum Spazierengehen

    Das Schloss Mirabell wurde ursprünglich 1606 von Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau erbaut und mehrfach umgestaltet. Heute ist es Sitz der Salzburger Stadtverwaltung. Der Marmorsaal im Inneren gehört zu den schönsten barocken Raumschöpfungen der Stadt und ist regelmäßig Austragungsort von Kammerkonzerten. Hier übte auch die Mozart-Familie, als Wolfgang Amadeus noch ein Kind war.

    Der angrenzende Mirabellgarten zählt zum UNESCO-Welterbe und ist einer der bestgepflegten Barockgärten in Österreich. Die geometrischen Beete, die großen Fontänen und die Statuen, die für die vier Elemente stehen, fügen sich zu einem harmonischen Gesamtbild. Der Zwergelgarten mit seinen Marmorfiguren ist eine kleine Kuriosität, die viele Besucher überrascht. Besonders im Frühling, wenn die Tulpen und Rosen blühen, ist die Anlage in ihrer vollen Pracht zu erleben.

    Ein weiterer Grund, warum der Mirabellgarten bei Besuchern aus aller Welt so bekannt ist: Mehrere Szenen des Films „The Sound of Music“ wurden hier gedreht. Für internationale Gäste ist der Garten deshalb fast schon ein Wallfahrtsort. Für österreichische Besucher bietet er schlicht einen der schönsten öffentlich zugänglichen Parkanlagen des Landes.

    Getreidegasse: Salzburgs historische Einkaufsmeile

    Die Getreidegasse ist wohl die bekannteste Straße Salzburgs. Schmale mittelalterliche Bürgerhäuser reihen sich aneinander, dazwischen öffnen sich Torbögen zu lauschigen Innenhöfen. Die schmiedeeisernen Zunftschilder über den Geschäftseingängen gehören zum unverwechselbaren Bild dieser Gasse und stammen aus einer Zeit, als die meisten Menschen nicht lesen konnten und Händler ihre Waren bildlich anzeigen mussten.

    In der Getreidegasse Nummer 9, im sogenannten Hagenauer Haus, kam Wolfgang Amadeus Mozart am 27. Januar 1756 zur Welt. Das Geburtshaus ist heute eines der meistbesuchten Museen der Stadt. Wer die engen Räume mit originalen Instrumenten, Portraits und Notenmanuskripten betritt, bekommt eine Vorstellung davon, wie die Familie Mozart in bürgerlichen Verhältnissen lebte, bevor der Ruf des Wunderkindes die ganze Welt erreichte.

    Die Getreidegasse ist auch kulinarisch interessant. Ein Durchhaus in der Gasse beherbergt die Stammfiliale der Bosna-Würstelstand-Tradition, eine salzburger Variante des Hot Dogs mit Zwiebeln und Petersilie. Das ist kein Tourist-Kitsch, sondern ein echtes Stück Stadtkultur.

    Was sollte man in der Getreidegasse nicht verpassen?

    Abseits der Hauptgasse lohnt sich ein Blick in die Durchhäuser und Innenhöfe. Viele sind öffentlich zugänglich und zeigen die mittelalterliche Stadtstruktur mit Stiegenhäusern, Laubengängen und kleinen Brunnen. Diese Hinterhöfe wirken wie eingefrorene Zeit und geben dem Stadtrundgang eine besondere Tiefe.

    Schloss Hellbrunn und die Wasserspiele: Barocker Spaß seit 400 Jahren

    Schloss Hellbrunn liegt rund vier Kilometer südlich des Stadtzentrums und ist einer der ungewöhnlichsten Orte ganz Österreichs. Fürsterzbischof Markus Sittikus ließ das Lustschloss zwischen 1613 und 1615 nach Plänen von Santino Solari als Sommerresidenz erbauen, ausschließlich zum Vergnügen. Niemals diente es als dauerhafter Wohnsitz.

    Das Herzstück der Anlage sind die Wasserspiele: ein System aus Grotten, Fontänen und wasserbetriebenen Figuren, das in dieser Form weltweit einzigartig erhalten geblieben ist. Überall im Park warten versteckte Wasserdüsen auf unvorsichtige Besucher. Das war bereits zu Zeiten des Erzbischofs so gedacht: Er belustigte seine Gäste damit, sie unvermittelt nass zu spritzen. Ein berühmter Fürstentisch mit Steinsesseln diente dazu, ungebetene Gäste daran festzuhalten, während alle Stühle mit Ausnahme des Thronsessels des Erzbischofs plötzlich mit Wasser bespritzt wurden.

    Das Mechanische Theater, das ab 1749 unter Erzbischof Andreas Jakob von Dietrichstein hinzugefügt wurde, zeigt rund 200 wasserbetriebene Figuren, die eine barocke Kleinstadt in Bewegung darstellen. Der Antrieb erfolgt bis heute allein durch Wasserkraft. Die Hellbrunner Allee, die zum Schloss führt, gilt als eine der ältesten erhaltenen Alleen Mitteleuropas. Der gesamte Park steht unter Denkmalschutz und Naturschutz.

    Mönchsberg: Stadtberg mit Weitblick

    Der Mönchsberg ist einer der drei Stadtberge Salzburgs und thront direkt über der Altstadt. Wer den Aufzug beim Gstättengasseeingang nimmt, landet in wenigen Minuten auf dem Plateau, von dem aus sich ein atemberaubender Blick über Salzburg öffnet. Vom Panoramaweg aus sieht man die Kuppel des Doms, die Zinnen der Festung, die Salzach und dahinter das Alpenvorland.

    Auf dem Mönchsberg steht das Museum der Moderne Salzburg, das internationale Gegenwartskunst aus dem 20. und 21. Jahrhundert zeigt. Das Gebäude aus Salzburger Dolomit fügt sich in die Felslandschaft ein und bietet eine eigene architektonische Qualität. Wer weniger an Kunst und mehr an Natur interessiert ist, nimmt den Panoramaweg weiter und folgt dem Mönchsberg in Richtung Festung Hohensalzburg, von der er durch eine schmale Schlucht getrennt wird.

    Ein Spaziergang über den Mönchsberg dauert in ruhigem Tempo rund eine Stunde und führt durch Waldabschnitte, vorbei an alten Mauerresten und immer wieder mit überraschenden Blicken auf die Stadt. Der Berg ist ganzjährig zugänglich und auch bei schlechtem Wetter ein lohnender Ausflug.

    Residenzplatz und Alte Residenz: Macht und Pracht der Fürsterzbischöfe

    Der Residenzplatz ist das historische Zentrum der Salzburger Bischofsstadt und einer der schönsten Barockplätze Österreichs. Der Residenzbrunnen, der 1661 fertiggestellt wurde, gilt als der größte Barockbrunnen nördlich der Alpen. Seine Figurengruppen aus Marmor stellen Seeungeheuer und Tritonen dar und wurden von Tommaso di Garona gestaltet.

    Die Alte Residenz, die den Platz an einer Seite begrenzt, war über Jahrhunderte der Herrschaftssitz der Salzburger Fürsterzbischöfe. Heute beherbergt sie das Residenzgalerie-Museum, Teil des DomQuartiers, mit einer Sammlung europäischer Malerei vom 16. bis 19. Jahrhundert. Rembrandt, Rubens und Altdorfer sind hier vertreten, in Räumen, die selbst mit prunkvollen Deckengemälden und Stuckaturen ausgestattet sind.

    Gegenüber liegt die Neue Residenz, die heute das Salzburg Museum beherbergt. Auf dem Dach der Neuen Residenz hängt das berühmte Glockenspiel, das dreimal täglich spielt und zum Klangsignatur der Stadt geworden ist. Die Glockenkombination besteht aus 35 Glocken und wird elektrisch angetrieben, folgt aber dem Mechanismus des ursprünglichen Werks aus dem 18. Jahrhundert.

    Stift Nonnberg: Das älteste Frauenkloster nördlich der Alpen

    Das Stift Nonnberg thront auf dem gleichnamigen Berg direkt neben der Festung Hohensalzburg und gehört zu den ältesten noch aktiven Frauenklöstern der Welt. Die Benediktinerinnen-Abtei wurde um 714 von Bischof Rupert von Salzburg gegründet und besteht in ununterbrochener Folge bis heute. Die Stiftskirche mit ihrem romanischen Kern und dem gotischen Netzgewölbe aus dem 15. Jahrhundert ist täglich zugänglich.

    Für österreichische Besucher ist Nonnberg auch deshalb interessant, weil das Kloster als Vorlage für den Schauplatz des Films „The Sound of Music“ diente. Maria Augusta von Trapp, deren Geschichte dem Film zugrunde liegt, war tatsächlich Novizin im Stift Nonnberg. Die Klosterkirche mit ihrem romanischen Portal und dem spätgotischen Innenraum ist auch jenseits dieser Filmgeschichte ein stilles, beeindruckendes Zeugnis frühmittelalterlicher Sakralbaukunst.

    Der Weg zum Stift führt über steile Treppen von der Kaigasse aus. Wer körperlich fit ist, verdient sich dabei denselben Blick über die Altstadt, den auch die Schwestern täglich genießen. Das Stift ist kein Museum, sondern ein lebendiges Kloster, weshalb ruhiges Verhalten in den Kirchenräumen selbstverständlich ist.

    Warum lohnt sich ein Besuch im Stift Nonnberg besonders?

    Die Kombination aus historischer Tiefe, architektonischer Originalität und der ruhigen Atmosphäre macht Nonnberg zu einem Kontrastprogramm zu den belebten Touristenpfaden der Altstadt. Wer den Trubel der Getreidegasse hinter sich lassen möchte, findet hier eine andere, stillere Seite Salzburgs.

    Haus der Natur: Wissenschaft für alle Altersgruppen

    Das Haus der Natur in der Museumsplatz 5 gehört zu den besten naturkundlichen Museen Österreichs und ist in seiner Breite überraschend. Auf mehreren Stockwerken sind Dinosaurierskelette, lebende Reptilien, ein Aquarium, eine Schausammlung zur Raumfahrt und Modelle von Ökosystemen aus aller Welt vereint. Das Museum richtet sich explizit an Besucher aller Altersgruppen.

    Was das Haus der Natur von anderen Naturkundemuseen unterscheidet, ist der hohe Anteil an lebenden Tieren. Im hauseigenen Aquarium finden sich Korallenfische, Süßwasserbewohner und Amphibien. Das Reptilienhaus zeigt Schlangen, Schildkröten und Eidechsen aus Tropenzonen. Dieser direkte Kontakt mit lebendiger Natur macht das Museum besonders für Familien mit Kindern attraktiv.

    Auch die Raumfahrtausstellung ist einen Besuch wert. Originalraumanzüge, ein Mondgestein und Modelle historischer Raketen geben einen Einblick in die Geschichte der Weltraumforschung, der ungewöhnlich für ein stadtbezogenes Museum ist. Das Haus der Natur ergänzt das klassische Salzburg-Programm um eine wissenschaftliche Dimension, die kein anderes Museum in der Stadt in dieser Form bietet.

    Untersberg: Der Hausberg mit Mythos und Aussicht

    Der Untersberg liegt südwestlich von Salzburg und ist mit seinen zwei Hauptgipfeln, dem Berchtesgadener Hochthron auf 1.972 Metern und dem Salzburger Hochthron auf 1.853 Metern, einer der markantesten Berge der Region. Die Untersbergbahn, die von Grödig aus startet, überwindet den Höhenunterschied in wenigen Minuten und befördert Besucher direkt auf das Plateau.

    Der Untersberg ist von Sagen umrankt: Kaiser Karl der Große soll im Berg schlafen und eines Tages zurückkehren, um ein neues Reich zu begründen. Auch Barbarossa wird in Untersberg-Legenden genannt. Diese mythologische Dimension gehört zum kulturellen Erbe der Region und macht den Berg zu mehr als nur einem Aussichtspunkt.

    Im Berginneren befinden sich ausgedehnte Höhlensysteme, darunter einige der längsten Höhlen Österreichs. Wanderer, die den Aufstieg bevorzugen, finden auf beiden Seiten des Bergs markierte Wege. Der Blick vom Plateau aus reicht an klaren Tagen weit über Salzburg, den Chiemsee und in die Berchtesgadener Alpen. Der Untersberg ist ganzjährig ein lohnender Ausflug, im Winter mit Schneeschuhwandern, im Sommer für Wanderungen auf gut markierten Pfaden.

    Kernfakten im Überblick

    Aspekt Wesentliches
    Festung Hohensalzburg Gegründet 1077, eine der größten vollständig erhaltenen Burgen Mitteleuropas, mit Festungsbahn erreichbar
    Salzburger Dom Barockbau von 1614 bis 1628, Taufkirche Mozarts, Teil des DomQuartiers
    Schloss Hellbrunn Erbaut 1613 bis 1615, weltweit einzigartige Wasserspiele der Spätrenaissance, unter Denkmalschutz
    Mirabellgarten UNESCO-Welterbe, einer der schönsten Barockgärten Österreichs, öffentlich zugänglich
    Stift Nonnberg Gegründet um 714, ältestes aktives Frauenkloster nördlich der Alpen, romanisches Portal erhalten

    Fazit

    Eine Sehenswürdigkeit in Salzburg auszuwählen bedeutet, auf Dutzende andere zu verzichten. Das ist die angenehme Herausforderung dieser Stadt. Die zehn vorgestellten Orte decken ein breites Spektrum ab: von der mittelalterlichen Wehrhaftigkeit der Festung Hohensalzburg über die barocke Prachtentfaltung im Residenzplatz und im Mirabellgarten bis hin zum naturkundlichen Erlebnis im Haus der Natur und dem alpinen Abenteuer am Untersberg.

    Wer aus Wien nach Salzburg reist, sollte mindestens zwei volle Tage einplanen, um die Altstadt in Ruhe zu erkunden. Die kompakte Lage der meisten Sehenswürdigkeiten macht das Wandern zwischen den Orten angenehm und vermeidet Fahrtstress. Schloss Hellbrunn und der Untersberg lohnen jeweils einen eigenen halben Tag. Beide liegen außerhalb des Zentrums, sind aber mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.

    Was Salzburg von anderen Städtereisezielen abhebt, ist die Dichte an Bedeutungsschichten. Fast jede Gasse, jeder Platz und jedes Gebäude trägt Geschichte in sich. Wer sich die Zeit nimmt, genauer hinzusehen, entdeckt auch ohne Reiseführer immer neue Details, die das Bild dieser außergewöhnlichen Stadt weiter vervollständigen.

    Häufig gestellte Fragen zum Thema „Sehenswürdigkeit in Salzburg“

    Welche Sehenswürdigkeit in Salzburg lohnt sich auch bei schlechtem Wetter?

    Bei Regen oder Nebel verlagert sich das Beste von Salzburg in die Innenräume. Das Haus der Natur, das DomQuartier mit der Alte Residenz und das Salzburg Museum in der Neuen Residenz bieten stundenlangen Aufenthalt ohne Wetterproblem. Die Festung Hohensalzburg ist ebenfalls weitgehend wetterfest, da große Teile der Besichtigung im Inneren stattfinden. Wer lieber flaniert, bietet sich die überdachten Durchhäuser der Getreidegasse als trockener Weg an. Salzburg zeigt sich im Regen übrigens oft besonders stimmungsvoll: die feuchten Kopfsteine der Altstadtgassen, die Reflexionen im Residenzbrunnen und die Wolken über dem Festungsberg ergeben ein Bild, das bei Sonnenschein so nicht entsteht.

    Wie unterscheidet sich das Mozart Geburtshaus vom Mozart Wohnhaus?

    Das Mozart Geburtshaus in der Getreidegasse 9 zeigt die Lebenswelt der frühen Jahre. Hier ist Wolfgang Amadeus Mozart 1756 zur Welt gekommen, und das Museum zeigt Original-Instrumente, darunter sein erstes Kindergeige, sowie Portraits und Briefe aus der Familiengeschichte. Das Mozart Wohnhaus am Makartplatz 8, auch Tanzmeisterhaus genannt, war der spätere Wohnsitz der Familie in Salzburg und beherbergt eine eigene Dauerausstellung mit Schwerpunkt auf Mozarts Reisen und seiner Beziehung zu zeitgenössischen Musikern. Beide Häuser ergänzen sich inhaltlich, überschneiden sich aber kaum. Wer nur eines besuchen kann, sollte das Geburtshaus wählen, da es die dichteren originalen Exponate bietet.

    Ist die Salzburg Card für österreichische Tagesbesucher sinnvoll?

    Die Salzburg Card berechtigt zum kostenlosen Eintritt in zahlreiche Museen und Sehenswürdigkeiten sowie zur kostenlosen Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Für Tagesbesucher rechnet sich die Karte dann, wenn mindestens drei bis vier größere Sehenswürdigkeiten auf dem Programm stehen, darunter die Festung Hohensalzburg mit Festungsbahn, das DomQuartier und die Untersbergbahn. Wer nur einen gemächlichen Spaziergang durch die Altstadt plant und die freien öffentlichen Bereiche wie den Mirabellgarten, die Getreidegasse und den Residenzplatz besucht, kommt auch ohne Karte gut aus. Der Mehrwert liegt vor allem in der Kombination aus Museen und Transportkosten.

    Welche Fehler machen Besucher Salzburgs beim Planen ihrer Route häufig?

    Ein typischer Planungsfehler ist, Schloss Hellbrunn in die Altstadt-Runde einzuplanen, ohne genug Zeit einzurechnen. Hellbrunn liegt rund vier Kilometer südlich und braucht einen eigenen halben Tag, um wirklich wahrgenommen zu werden. Wer die Wasserspiele in 30 Minuten abhandelt, verpasst den eigentlichen Reiz. Ein weiterer Fehler ist, den Mönchsberg nur als Weg zur Festung zu nutzen. Der Panoramaweg auf dem Plateau selbst ist ein eigenständiges Erlebnis und sollte in Ruhe gegangen werden. Viele Besucher übersehen zudem das Stift Nonnberg vollständig, obwohl es nur wenige Schritte von der Festung entfernt liegt und eine völlig andere, stille Qualität hat.

    Wie lässt sich Salzburg mit einem Besuch im Salzkammergut verbinden?

    Salzburg liegt am westlichen Eingang zum Salzkammergut und eignet sich als Ausgangspunkt für Tagesausflüge in die Seenlandschaft. Hallstatt ist mit dem Bus über Bad Ischl in rund zwei Stunden erreichbar, der Wolfgangsee liegt sogar nur 45 Minuten entfernt. Wer einen zweitägigen Aufenthalt plant, kann den ersten Tag der Salzburger Altstadt widmen und den zweiten für einen Ausflug nach Hallstatt oder an den Mondsee reservieren. Der Mondsee ist mit dem Auto oder Bus deutlich schneller erreichbar und weniger touristisch frequentiert als Hallstatt. Beide Ziele zeigen, dass Salzburg nicht nur als Stadtreiseziel funktioniert, sondern auch als Basisstation für die Naturlandschaft des Salzkammerguts.

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