Ob mitten in der Stadt oder eine halbe Stunde entfernt: Die schönsten Teiche und Seen in Wien und Umgebung bieten im Sommer frische Abkühlung, naturnahe Erholung und überraschend viel Abwechslung für jeden Geschmack.
Wien ist eine Stadt, die ihre Badegäste nicht im Stich lässt. Wer die überfüllten Freibäder meiden möchte, findet rund um die Bundeshauptstadt eine bemerkenswerte Dichte an Naturbadeplätzen. Manche liegen direkt in der Stadt, andere brauchen eine kurze Öffi- oder Autofahrt. Was sie alle verbindet: natürliche Wasserqualität, Grünflächen und eine Atmosphäre, die sich wohltuend von Betonbecken unterscheidet.
Die Stadt Wien lässt die Wasserqualität an insgesamt 28 Naturbadegewässern regelmäßig durch die städtische Prüf- und Zertifizierungsstelle (MA 39) prüfen. Die 17 offiziellen EU-Badestellen, davon neun an der Neuen Donau und sieben an der Alten Donau, unterliegen der europäischen Badegewässerrichtlinie und werden während der Saison alle zwei Wochen untersucht. Wer also wissen möchte, ob das Wasser gerade passt, findet aktuelle Messwerte auf der Website der Stadt Wien. Dieser Überblick stellt die zehn schönsten Gewässer vor, von der urbanen Oase bis zum ländlichen Geheimtipp.
Die schönsten Teiche und Seen in Wien und Umgebung im Überblick
1. Alte Donau: Wiens beliebtestes Naturbadegewässer
Die Alte Donau im 22. Bezirk ist das Herzstück des Wiener Badesommers. Dieser ehemalige Hauptarm der Donau wurde im 19. Jahrhundert durch Regulierungsarbeiten vom Hauptfluss getrennt und hat sich seither zu einem eigenständigen, ruhigen Gewässer entwickelt. Die Fläche beträgt rund 1,7 Quadratkilometer, die durchschnittliche Tiefe liegt bei etwa 2,5 Metern. Mehrere Strandbäder, darunter das traditionsreiche Bundesbad, ergänzen die freien Naturbadeplätze entlang des gesamten Ufers.
Besonders zu schätzen ist die konsequente Pflege der Wasserqualität. Unterwasserpflanzen werden aktiv kultiviert und mit Mähbooten gepflegt, weil sie als natürliche Filter wirken. Die Messwerte liegen in den meisten Jahren an fünf von sieben Badestellen bei der Bestnote. Mit der U-Bahnlinie U1 ist das Gewässer ohne Auto erreichbar, was es zum idealen Ausflugsziel für alle macht, die sich keinen Pkw-Stellplatz in der Hitze erkämpfen wollen.
2. Neue Donau und Donauinsel: Stadtbaden auf höchstem Niveau
Wer die Alte Donau kennt, unterschätzt manchmal die Neue Donau. Dieser künstlich angelegte Entlastungskanal des Hochwasserschutzes verläuft parallel zur Donauinsel und bietet auf rund 21 Kilometern Länge zahlreiche Badestellen. Neun offizielle EU-Badestellen sind hier ausgewiesen. Die Wasserqualität wird wöchentlich aktualisiert und online veröffentlicht. Nach Hochwasserereignissen gilt automatisch ein Badeverbot, das erst nach Laborfreigabe aufgehoben wird. Das schützt die Badegäste zuverlässig.
Direkt nebenan liegt die Donauinsel mit ihren weitläufigen Liegeflächen, Grillbereichen und der legendären Pirat-Bucht nahe der Donaustadtbrücke. Die U6 fährt fast bis ans Wasser heran. Wer mit Hund kommt, findet eigene Hundezonenbereiche. Das Angebot reicht von ruhigen Familienecken bis zu belebten Strandabschnitten mit Gastronomie.
3. Asperner See in der Seestadt: modern und türkisblau
Der Asperner See im neuen Stadtteil Seestadt Aspern im 22. Bezirk ist Wiens jüngstes Badegewässer und eines der interessantesten. Das Wasser schimmert türkisblau, der Kieselsand rund um die Ufer gibt ihm fast mediterranes Flair. Aufgrund der wasserrechtlichen Bewilligung wird die Wasserqualität alle zwei Wochen geprüft, was der Asperner See mit der Alten und der Neuen Donau gemeinsam hat. Per U2 ist er gut erreichbar und dank der umliegenden Neubauviertel auch fußläufig für viele Bewohnerinnen und Bewohner der Seestadt.
Das Gelände rund um den See wird laufend weiterentwickelt. Liegewiesen, Wege und Freizeitflächen passen gut zur jungen Bevölkerungsstruktur des Stadtteils. Für Familien lohnt sich ein früher Aufbruch, denn die Kapazitäten sind an Hochsommertagen schnell ausgeschöpft.
4. Dechantlacke in der Lobau: Natur pur und FKK-Tradition
Die Dechantlacke in der Oberen Lobau im 22. Bezirk ist für all jene gemacht, die Badekultur ohne Infrastruktur schätzen. Das Gewässer liegt inmitten des Nationalparks Donau-Auen, umgeben von wilden Böschungen und Auenvegetation, die außerhalb Wiens kaum ihresgleichen findet. Bademeister gibt es keinen, Umkleiden auch nicht. Dafür ist die Atmosphäre unvergleichlich still und naturbelassen. Traditionell wird hier freikörperlich gebadet, ohne Pflicht, aber mit deutlicher Mehrheit.
Wer nach dem Baden noch Zeit hat, kann unmittelbar zum Nationalparkhaus Wien-Lobau spazieren und sich über die Tier- und Pflanzenwelt der Auen informieren. Das Gewässer wird drei- bis fünfmal pro Saison auf Wasserqualität untersucht. Die Anfahrt erfordert etwas Planung, da die Anbindung an den öffentlichen Verkehr begrenzt ist. Ein Fahrrad ist hier die beste Wahl.
5. Badeteich Hirschstetten: Familienparadies im 22. Bezirk
Der Badeteich Hirschstetten in der Spargelfeldstraße zählt zu den beliebtesten kostenlosen Badeplätzen der Stadt. Der natürliche See liegt in einem Park im 22. Bezirk und bietet einen abgegrenzten Badebereich für Kinder sowie einen eigenen Hundebereich, in dem Hunde ohne Leine schwimmen dürfen. Großzügige Liegewiesen sorgen dafür, dass auch an heißen Tagen für alle ein Platz zu finden ist, wenngleich die Schattenplätze zeitig besetzt sind.
Der Eintritt ist frei, was diesen Teich zu einem der demokratischsten Badeplätze der Stadt macht. Die Wasserqualität wird regelmäßig geprüft. Für Familien mit Kindern, die nicht weit fahren möchten, ist Hirschstetten die verlässlichste Wahl im Nordosten der Stadt.
6. Wienerbergteich: Geheimtipp in Favoriten
Der Wienerbergteich, auch Ziegelteich Wienerberg genannt, überrascht jeden, der ihn zum ersten Mal sieht. Inmitten des weitläufigen Erholungsgebiets Wienerberg im 10. Bezirk liegt dieser von Schilf und wilder Böschung umrahmte Teich wie ein Naturschutzgebiet in der Großstadt. Wer am Ufer steht, glaubt kaum, sich noch in Wien zu befinden. Die Liegewiesen sind kleiner als anderswo, dafür gibt es zwischen den Sträuchern ruhige, versteckte Plätzchen.
Hunde dürfen hier uneingeschränkt schwimmen, was den Teich zu einem der wenigen hundefreundlichen Badeplätze der Stadt macht. Beachvolleyball- und Fußballfelder, Waldspielplätze und das Restaurant Chadim mit regionalen Speisen runden das Angebot ab. Der Eintritt ist kostenlos. Mit der 67er Straßenbahn bis Otto-Probst-Straße kommt man nah heran, der Fußweg beträgt danach etwa zehn bis fünfzehn Minuten.
7. Naturbadesee Ozean in Guntramsdorf: Kultstatus südlich von Wien
Der Naturbadesee Ozean in Guntramsdorf, rund 20 Kilometer südlich von Wien, hat seinen Kultsstatus nicht ohne Grund. Das Gewässer erstreckt sich auf rund zwei Hektar und erreicht eine Tiefe von bis zu elf Metern. Fast das gesamte Ufer ist mit Schilf bewachsen, der Einstieg erfolgt daher hauptsächlich über Stege. Das Wasser ist in der Regel kühler als in der Alten Donau und häufig algenfrei.
Der Ozean ist kein Ort für stille Ruhesuchende, denn regelmäßige Veranstaltungen wie die Jahres-Beachparty ziehen ein junges Publikum an. Wer tagsüber einen entspannten Badetag möchte, ist dennoch gut aufgehoben. Beachvolleyball, Fußball und Tischtennis sind vorhanden, ein Kinderspielplatz ebenso. Der Tageseintritt liegt bei rund fünf Euro, ab 16 Uhr gibt es vergünstigte Tarife. Mit der Badner Bahn bis Station Neu Guntramsdorf und wenigen Minuten Fußweg ist der See auch ohne Auto gut erreichbar.
8. Badeteich Langenzersdorf: Ausflugsklassiker im Norden
Der Badeteich Langenzersdorf nördlich von Wien, im Bezirk Korneuburg gelegen, gilt als einer der beständigsten Familienausflugsziele der Region. Auf rund vier Hektar Wasserfläche bietet er eine Schwimminsel, einen eigenen Eltern-Kind-Badebereich, Fußball- und Beachvolleyballfelder sowie weitläufige Liegewiesen. Die Infrastruktur ist gut ausgebaut, das Buffet stillt Hunger und Durst unkompliziert.
Ein praktischer Hinweis für alle, die flexibel planen: Ab 17 Uhr ist der Eintritt frei. Die Öffnungszeiten laufen von Mai bis September, täglich ab 9 Uhr. Mit der S-Bahn von Wien Hauptbahnhof bis Langenzersdorf ist der Badeteich prinzipiell öffentlich erreichbar, der Fußweg vom Bahnhof beträgt allerdings 15 bis 20 Minuten. Mit dem Auto über die A22, Ausfahrt Strebersdorf, ist es deutlich bequemer.
9. Badeteich Laxenburg: Idylle mit Schlosskulisse
Laxenburg, rund 15 Kilometer südlich von Wien, ist vor allem für das kaiserliche Schloss und den größten Landschaftsgarten Österreichs bekannt. Weniger bekannt, aber umso lohnender ist der Badeteich Laxenburg, der sich an heißen Sommertagen bestens als Kombination mit einem Parkspaziergang eignet. Das Gelände ist gepflegt und gut ausgestattet: drei Stege, zwei Beachvolleyballplätze, Duschen, WCs und Umkleidekabinen stehen zur Verfügung.
Der Tageseintritt liegt bei rund sieben Euro. Wer ohne Auto anreisen möchte, nimmt den Postbus ab Reumannplatz, da Laxenburg über keinen S-Bahn-Anschluss verfügt. Der Aufwand lohnt sich, denn Schlosspark und Badeteich zusammen ergeben einen der stimmungsvollsten Ausflüge im Wiener Umland.
10. Neufelder See: Das klare Wasser im Burgenland
Der Neufelder See an der burgenländisch-niederösterreichischen Grenze ist für viele Wienerinnen und Wiener ein Geheimtipp geblieben, obwohl er längst kein Geheimnis mehr ist. Der See misst rund 1,8 Kilometer in der Länge bei etwa 200 Metern Breite und erreicht eine Tiefe von bis zu 23 Metern. Das Wasser ist außergewöhnlich klar und von türkisblauer Farbe, was ihn vom trüben Wasser des nahe gelegenen Neusiedler Sees klar unterscheidet.
Diese Tiefe und Klarheit machen den See auch bei Tauchbegeisterten beliebt: Die Tauchschule am Strandbad bietet Ausrüstungsverleih und Kurse. Der öffentliche Strandbad-Eintritt für Erwachsene beträgt rund 5,40 Euro pro Tag, ab 13 Uhr gibt es einen reduzierten Tarif. Per Regionalzug ab Wien Meidling in Richtung Deutschkreutz bis Station Neufeld an der Leitha und weniger als zehn Minuten Fußweg ist der See in etwa 45 Minuten erreichbar.
Was macht einen guten Naturbadeplatz aus?
Worauf sollten Sie bei der Wahl des Gewässers achten?
Die Wasserqualität ist das wichtigste Kriterium. In Österreich gilt die Badegewässerverordnung (BGewV), die Grenzwerte für mikrobiologische Parameter wie E.-coli-Bakterien und Enterokokken festlegt. Beide gelten als verlässliche Anzeiger für Verunreinigungen durch Abwässer. An den Wiener EU-Badestellen werden diese Parameter regelmäßig gemessen und die Ergebnisse zeitnah veröffentlicht. Für Gewässer außerhalb der EU-Badestellen empfiehlt sich ein Blick auf die Webseite der jeweiligen Gemeinde oder des Landes Niederösterreich, das ebenfalls 30 offizielle Badegewässer ausweist.
Achten Sie außerdem auf das saisonale Auftreten von Zerkarien, winzigen Gabelschwanzlarven, die bei hohen Wassertemperaturen über 22 Grad verstärkt auftreten und beim Menschen vorübergehenden Hautausschlag verursachen können. Dieses Phänomen ist harmlos, aber unangenehm. Tafeln an den offiziellen Badestellen informieren bei Bedarf darüber.
Wann ist die beste Zeit für einen Badetag?
Die Badesaison dauert in der Regel von Mai bis September. Wer Menschenmassen vermeiden möchte, fährt unter der Woche oder früh morgens ans Wasser. Besonders die stadtnahen Gewässer wie die Alte Donau und der Hirschstettner Teich füllen sich an Hochsommerwochenenden schnell. Gewässer wie der Wienerbergteich oder die Dechantlacke sind auch dann noch ruhiger, weil sie weniger bekannt sind und eine geringere Infrastruktur haben, die das Publikum entsprechend filtert.
Kernfakten im Überblick
| Aspekt | Wesentliches |
|---|---|
| Wasserqualitätskontrolle Wien | 28 Naturbadegewässer werden regelmäßig von der MA 39 geprüft. EU-Badestellen alle zwei Wochen, andere Gewässer drei- bis fünfmal pro Saison. |
| Kostenlose Badeplätze in Wien | Wienerbergteich, Badeteich Hirschstetten und Dechantlacke sind kostenlos zugänglich. |
| Beste öffentliche Erreichbarkeit | Alte Donau (U1), Neue Donau und Donauinsel (U6), Asperner See (U2), Ozean Guntramsdorf (Badner Bahn). |
| Besondere Eignung für Hunde | Wienerbergteich und Badeteich Hirschstetten erlauben das Hundebaden ausdrücklich. |
| Besondere Eignung für Taucher | Neufelder See (bis 23 m tief, klares Wasser, Tauchschule vor Ort). |
Fazit
Die Teiche und Seen in Wien und Umgebung bieten ein überraschend breites Spektrum. Vom städtischen Naturbadeplatz mit U-Bahn-Anbindung bis zum stillen Auengewässer im Nationalpark, vom klaren Bergsee im Burgenland bis zum Kultteich mit Veranstaltungsprogramm findet jeder seine passende Badestelle. Entscheidend ist, den eigenen Ansprüchen treu zu bleiben: Wer Ruhe sucht, meidet die bekannten Hotspots an Wochenenden oder wählt Orte wie die Dechantlacke oder den Wienerbergteich. Wer mit Kindern unterwegs ist, ist bei Hirschstetten oder Langenzersdorf gut aufgehoben. Und wer die beste Wasserqualität will, schaut vor dem Aufbruch kurz auf die aktuellen Messwerte der Stadt Wien. Das kostet fünf Minuten und erspart womöglich eine Enttäuschung. Der Sommer in Wien hat viele Gesichter. Eines der schönsten zeigt er am Wasser.
Häufig gestellte Fragen zum Thema „Teiche und Seen in Wien und Umgebung“
Darf man an allen Wiener Badeteichen und Seen kostenfrei schwimmen?
Nein, das ist von Gewässer zu Gewässer verschieden. Innerhalb der Wiener Stadtgrenzen sind viele Naturbadeplätze wie der Wienerbergteich, der Badeteich Hirschstetten oder die Dechantlacke kostenlos zugänglich. Für organisierte Badeanlagen wie das Bundesbad Alte Donau oder manche Strandbäder wird ein Eintrittsgeld verlangt. Bei Gewässern außerhalb Wiens, etwa in Guntramsdorf, Laxenburg oder am Neufelder See, ist in der Regel ein Eintritt zu zahlen, der zwischen drei und zehn Euro pro Person liegt. Ein Blick auf die Website der jeweiligen Anlage vor dem Besuch spart Überraschungen.
Wie erkenne ich, ob ein Gewässer aktuell zum Baden freigegeben ist?
Für die 17 EU-Badestellen der Stadt Wien, also jene an Alter und Neuer Donau sowie am Mühlwasser, werden die Messwerte von der städtischen Prüfstelle MA 39 regelmäßig auf der offiziellen Website der Stadt Wien veröffentlicht und nach jeder Messung aktualisiert. Vor Ort informieren Tafeln an den Badestellen über die aktuelle Situation. Für Gewässer in Niederösterreich veröffentlicht das Land Niederösterreich die Ergebnisse auf seiner Webseite. Hochwasserereignisse lösen an der Neuen Donau automatische Sperren aus, die erst nach Laborfreigabe aufgehoben werden.
Welche Badestellen eignen sich besonders für Kinder unter zehn Jahren?
Für Familien mit Kleinkindern sind Gewässer mit seichtem Einstieg, eigenem Kinderbadebereich und flachem Ufer am besten geeignet. Der Badeteich Langenzersdorf verfügt über einen abgetrennten Eltern-Kind-Bereich und eine Schwimminsel. Der Badeteich Hirschstetten bietet einen eigenen Kinderbadebereich. Der Donaualtarm in Greifenstein, etwas nördlicher gelegen, wird für kleine Kinder besonders empfohlen, weil das Ufer leicht abfällt und es einen Sandspielbereich gibt. Generell gilt: Wählen Sie bevorzugt Gewässer, die als EU-Badestellen registriert sind, da dort die Wasserqualitätskontrolle besonders engmaschig ist.
Gibt es Unterschiede in der Wasserqualität zwischen Teichen und Seen in der Region?
Grundsätzlich ja, auch wenn der Unterschied nicht immer auf den ersten Blick erkennbar ist. Fließgewässer-nahe Bereiche wie die Neue Donau können nach Hochwasser vorübergehend belastet sein. Stehende Gewässer wie der Asperner See oder der Wienerbergteich neigen bei anhaltender Hitze zu Algenbildung oder erhöhten Zerkarien-Werten, weil das Wasser wärmer wird. Der Neufelder See gilt wegen seiner Tiefe und der Speisung durch Grundwasser als eines der klarsten Gewässer in der weiteren Wiener Umgebung. Entscheidend für die Beurteilung sind immer die aktuellen Laborwerte, nicht die Optik des Wassers allein.
Welche Regeln gelten für das Grillen und Campieren an den Badeteichen?
An den meisten organisierten Badeteichen rund um Wien ist offenes Grillen nicht erlaubt oder nur auf ausgewiesenen Flächen gestattet. Die Donauinsel in Wien ist eine der wenigen Ausnahmen, wo Grillen auf bestimmten Abschnitten ausdrücklich erlaubt ist. Campieren über Nacht ist an öffentlichen Naturbadeplätzen grundsätzlich nicht gestattet. Wer mit Einweggrill oder Gaskocher anreist, sollte die Hausordnung der jeweiligen Anlage vorab prüfen. Verstöße können mit Verwaltungsstrafen geahndet werden. Auch das Mitbringen von Glasflaschen ist an manchen Gewässern aus Sicherheitsgründen verboten.
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